Kölner Zoo und Theo Pagel treffen keine Schuld

Einstellung des Verfahrens zur tödlichen Tiger-Attacke im August 2012.

Die Staatsanwaltschaft Köln hat in dieser Woche das Verfahren gegen den Vorstand des Kölner Zoos gem. § 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt. Die Verantwortlichen des Kölner Zoos trifft demnach keine Schuld an der tödlichen Attacke eines Sibirischen Tigers auf eine Pflegerin im August vergangenen Jahres. „Niemand, der im Zoo arbeitet, wird den tragischen Tod unserer Kollegin jemals vergessen können. Dennoch sind wir erleichtert, dass mit dem Bericht der Staatsanwaltschaft nun ein abschließendes, entlastendes Urteil vorliegt“, so Theo Pagel.

Rund 14 Monate hatten die Experten der Staatsanwaltschaft sämtliche Vorgänge des Unglückstags intensiv geprüft. Theo Pagel: „Das war eine schwierige Zeit für unsere Mitarbeiter und alle, deren Herz am Kölner Zoo hängt. Umso erleichterter sind wir, dass die sorgfältigen und besonders umfangreichen Untersuchungen zum vorliegenden Ergebnis führten.“

Der tragische Unfall hat das Leben im Kölner Zoo nachhaltig verändert. Die ohnehin schon umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen wurden in allen Bereichen des Zoos nochmals kontrolliert. Dafür zog der Zoo eigens externe

Experten des Prüfinstituts DEKRA hinzu.

 

„Im Namen des Vorstands und aller Mitarbeiter möchte ich den Menschen danken, die den Zoo auch in dieser schweren Zeit unterstützt haben. Der große Zuspruch und Trost von außen haben sehr geholfen“, so Theo Pagel.

 

20-12-13, zoo köln, fotos amaara®


Der Kölner Zoo ist ein besonders kinderfreundlicher Zoo

Dies bestätigt eine unabhängige Besucherbefragung des Deutschen Instituts für Marketing (DIM) im Kölner Zoo. Insgesamt wird der Zoo mit einer Gesamtnote von 1,77 sehr positiv bewertet. Die hohe Zufriedenheit bestätigt sich zudem dadurch, dass 94,6 Prozent der Besucher den Zoo ihren Freunden, Bekannten oder der Familie weiterempfehlen würden.

Das Deutsche Institut für Marketing befragte im Herbst 2013 rund 300 Besucher wie ihnen der Kölner Zoo gefallen hat. Im Rahmen der unabhängigen Studie wurde, neben der Gesamtzufriedenheit und Weiterempfehlungsabsicht, 


unter anderem die Meinung zur Tierhaltung, Kinderfreundlichkeit und Gastronomie abgefragt.

Vor allem die Kinderfreundlichkeit des Kölner Zoos wird besonders gelobt. Durch den im Frühjahr neu eröffneten Spielplatz, der von der GAG anlässlich deren 100-jährigen Firmenjubiläums gestiftet wurde, konnten die ohnehin positiven Bewertungen aus den vergangenen Erhebungen noch einmal deutlich verbessert werden. Auch die Kinderfreundlichkeit in der Gastronomie des Zoos erfährt von den Besuchern eine signifikant bessere Beurteilung, was die hohe Zufriedenheit der Besucher in punkto Kinderfreundlichkeit weiter untermauert.

Auch andere Aspekte des Zoos wurden aus Sicht der Besucher sehr positiv bewertet. So werden unter anderem die Vielfalt an Tieren, die Freundlichkeit des Zoopersonals oder die Infotafeln an den Gehegen von den Besuchern sehr geschätzt. Der Elefantenpark und der Hippodom bleiben absolute Publikumsmagnete


Auch andere Aspekte des Zoos wurden aus Sicht der Besucher sehr positiv bewertet. So werden unter anderem die Vielfalt an Tieren, die Freundlichkeit des Zoopersonals oder die Infotafeln an den Gehegen von den Besuchern sehr geschätzt. Der Elefantenpark und der Hippodom bleiben absolute Publikumsmagnete

Der kaufmännische Vorstand des Kölner Zoos, Christopher Landsberg, kommentierte das Ergebnis der Studie wie folgt: „Wir freuen uns alle sehr über die äußerst positiven Ergebnisse. Unsere Bemühungen, den Zoo Stück für Stück weiter zu verbessern, werden durch die Bewertungen bestätigt." Sein Vorstandskollege Theo Pagel ergänzt: „Durch den Bau des neuen Bauernhofs, in dem Kinder und Erwachsene einheimische Tiere hautnah erleben und erfahren können, werden wir unsere Bestrebungen weiter fortsetzen und auch den Wünschen vieler Besucher nachkommen.“ Rund 80 Prozent der befragten Besucher befürworten dieses neue Projekt und sind bereits gespannt darauf.


Der Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing, Prof. Dr. Michael Bernecker, zieht folgendes Fazit: „Als Jahreskarteninhaber freue ich mich auch persönlich über die positive Entwicklung des Kölner Zoos. Die Projekte in den vergangenen Jahren tragen schon jetzt Früchte und sorgen für eine sehr hohe Zufriedenheit unter den Besuchern. Insbesondere die Kinderfreundlichkeit im Kölner Zoo erfährt höhere Bewertungen als dies in anderen Zoos üblich ist. Hier stellt der Kölner Zoo in jedem Fall ein Vorbild dar.“

19-12-13, Zoo Köln, Fotos amaara®