Schweitzer und Oettinger zeichnen in Berlin Super-Azubis 2013 aus, darunter ein Kölner Tierpfleger-Azubi

©Jens Schicke, Berlin
©Jens Schicke, Berlin

Die bundesbesten IHK-Azubis des aktuellen Prüfungsjahrgangs wurden am 9.12. von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), und dem EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, ausgezeichnet

Bei den Abschlussprüfungen an der Industrie- und Handelskammer liegen unsere Auszubildenden regelmäßig an der Spitze. Viele haben schon Traumnoten erzielt und wurden mit einem sehr guten Ergebnis ausgezeichnet. Aber nicht nur im Raum Köln hat der Kölner Zoo dafür bisher große Anerkennung erfahren, sondern auch überregional. In diesem Jahr zählte einer der Auszubildenden sogar zu den besten Deutschlands. Robin Lammers wurde am 9.12. in Berlin zusammen mit Zoovorstand Theo Pagel für seine besonderen Leistungen ausgezeichnet.

 

„Es freut uns außerordentlich, dass unser Unternehmen regional und landesweit zu den besten Ausbildungsbetrieben ernannt wurde“, so Theo Pagel, Vorstandsvorsitzender des Zoos. „Der Kölner Zoo gibt sich große Mühe in der Auswahl und Ausbildung der pro Lehrjahr vier Auszubildenden“ ergänzt sein Vorstandskollege Christopher Landsberg.

©Jens Schicke, Berlin
©Jens Schicke, Berlin

Schweitzer gratulierte den Preisträgern in seiner Begrüßungsrede. „Sie haben eine phantastische Leistung vollbracht. Sie sind die besten Azubis 2013 in Ihrem Beruf – nicht nur in Ihrer Region, nicht nur in Ihrem Bundesland, sondern in ganz Deutschland. Und das bei mehr als 330.000 Teilnehmern an den IHK-Abschlussprüfungen.“ Der DIHK-Präsident bedankte sich bei Ausbildungsbetrieben, Eltern und Berufsschullehrern, ohne deren Engagement der Erfolg der Besten nicht möglich gewesen wäre. In seiner Rede warnte Schweitzer vor dem anhaltenden Trend zum Studium: „Jahrelang haben wir unter dem Druck der OECD alles dafür getan, unsere Akademikerquote zu erhöhen. Inzwischen platzen unsere Hörsäle aus allen Nähten, während Unternehmen überall im Land händeringend um Azubis werben. Unserem Wirtschaftsstandort droht damit Schaden. Denn Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hängen in hohem Maße von unserer dualen Ausbildung ab.“ 

©Jens Schicke, Berlin
©Jens Schicke, Berlin

Insgesamt gab es in diesem Jahr 224 Bundesbeste in 217 verschiedenen Berufen. Das Bundesland mit den meisten Besten (50) war Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern mit 36 und Baden-Württemberg mit 26 Besten.

Rund 1.000 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil – neben den Eltern der Besten auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer, Bundestagsabgeordnete sowie Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Entertainerin Barbara Schöneberger führte mit Humor und Schlagfertigkeit durch die Veranstaltung, die live im Internet übertragen wurde.

Quelle: Zoo Köln


Lange Nacht im Aquarium

16.11.2013, 19 - 23 Uhr

Der Kölner Zoo ist seit vielen Jahren im Naturschutz und der Forschung in Vietnam aktiv.

Gemeinsam mit deutschen und viatnamesichen Studenten hat eine Arbeitsgruppe um PD Dr Thomas Ziegler, Kurator der Kölner Aquariums weit über 60 neue Wirbeltierarten entdeckt ud wissenschaftlich beschrieben.

 

Man kann nur schützen, was man auch kennt

Zu den neuesten Projekten des Kölner Zoos zählt die Amtshilfe beim Auf- und Ausbau der Melinh Station für Biodiversität in Nordvietnam

Im Kölner Aquarium leben jetzt in 3 großen neuen Lbensraumaquarium verschiedenen Agamen, Geckos,Skinke und Frösche.

Anlässlich der langenNacht im Aquarium zeigen die Vietnam Experten des Kölner Zoos Bilder von ihrer letzten Vietnamreise und stehen für Fragen der Besucher zur Verfügung 

Auch das Aquarium wartet zur Langen Nacht mit Neuheiten auf. So sind im Meeerwasserbereich anmutige Kofferfische zu bestaunen, und die urtümlichen Lungenfische ziehen ihre Bahnen in einem neugestalteten Becken

15.11.13, amd, Fotos amaara®



Und jetzt...ab raus zum Spielen

Am 10. August wurden sie geboren *Taras*, *Dima* und *Darja* und heute wurde sie  zum erstenmal in Außengehege gelassen.

Die inzwischen 10 Wochen alten Jungtiere haben sich prächtig entwickelt und toben immer wilder in ihrem Stall herum.

Heute , bei strahlendem Sonnenschein hieß es erstmals Raus zum Spielen.

Mutter Hanya erkundigte das Revier und zeigte den wartenden Besuchern und Medienvertretern schon mal kräftig die Zähne...Hände weg von meinen Kleinen

Anfangs noch ganz zaghaft ging es dann ziemlich wild die Schräge rauf und runter

Die Kleinen hatten ihre motorischen Fähigkeiten voll unter Kontrolle...und schon bald gab es ein wildes Gerangel und Nachlaufen...die Schräge hoch und runter

Mutter Hanya liess ihre Kinder gewähren ...aber ab und an wurde schon mal eines zur Ordnung gerufen

Die beiden älteren mittlerweile zweijährigen Schwestern Mila und Finja mussten im Stall bleiben, obwohl sie inzwischen mehrfach Kontakt mit den Jungen durch das Gitter haben durften. Im Lauf der nächsten Tage wird sich zeigen wie lange und wie häufig die Kleinen draussen spielen dürfen.

Die im Zoo ansässigen Tiger sind Amurtiger, und leben in Freiheit  im Amu- und Ussurigebiet. Man schätzt den Gesamtbestand freilebender Tiger auf etwa 4000 Tiere.


Feuer im Kölner Zoo: Brandstelle freigegeben

Am heutigen Vormittag haben Spezialisten der Polizei die Brandstelle untersucht. Die Polizei hat die Brandstelle mittlerweile freigegeben. Nach Auskunft eines Mitarbeiters des Kriminalkommissariats 13 wurde weder ein Fremdverschulden oder ein Hinweis auf Brandstiftung noch ein technischer Defekt gefunden. Die Polizei geht daher von einer Selbstentzündung von Stroh oder Heu aus, wie dies mitunter vorkommen kann.

 

Der Zoovorstand und alle Mitarbeiter sind froh darüber, dass weder Menschen noch Tiere zu Schaden kamen.

 

Unsere Tiere haben keine negativen Reaktionen gezeigt. Die benachbarten Alpakas blieben ruhig und die Elefanten, die nachts auch auf die Außenanlage dürfen, zeigten keinerlei negative Reaktionen.

 

 

Der Alarmplan sowie die eingeleiteten Maßnahmen verliefen vorbildlich. Der Kölner Zoo dankt allen Einsatzkräften.


Feuer im Kölner Zoo

Gestern Abend kurz vor 18 Uhr ist im Kölner Zoo ein Feuer in einer Scheune entdeckt worden. Hier wurden Stroh und Heu als Futtermittel sowie Transportkisten gelagert. Die Feuerwehr wurde umgehend informiert. Für Personen und benachbarte Tiergehege bestand keine Gefahr, es ist niemand zu Schaden gekommen. Das Feuer ist gelöscht.

Hergang und Ursache des Brandes sind bisher noch unklar und werden derzeit von der Feuerwehr untersucht.

 

 

Trotz des sofortigen Feuerwehreinsatzes brannte die Scheune vollständig ab. Ein Engpass für Futtermittel besteht nicht, die Scheune muss jedoch wieder vollständig aufgebaut werden. Der Zoo ist heute wieder regulär geöffnet.

01.10.13 Zoo Köln


Kölner Zoo Tag Sonntag 29.9.13

Der Kölner Zoo Tag am kommenden Sonntag wartet mit vielen Überaschungen auf.

Ein Zootag Rätsel führt über 5 Stationen durch den Zoo und macht dabei wichtige Aufgaben des Zoos verständlich

Führungen geben einen Einblick hinter die Kulissen ausgewählter Reviere ...man kann das tägliche Füttern der Elefanten beobachten oder erfährt wie die Filternalage im Hippodrom funktioniert

Die Karten für diese Führungen kosten 10€ pro Person und Führung und können am Infopoint Patenschaftebn im Eingangsbvereich erworben werden

Führungen

Tropenhaus

10:00, 10:45, 11:30, 14:00, 15:15

Futterhof

11:00, 11:30, 13:30, 14:30

Hippodrom

12:00, 13:30, 14:30, 15:15

Elefantenpark

10:00, 11:00, 14:00, 15:00, 16:00

Giraffenhaus

14:00, 14:30

Auch werden sich wichtige Partner des Kölner Zoo präsentieren zB der Zoll, die Borneo Orang Utan Survival Foundation, sowie WWF und Nabu


Willkommen in Köln Dayo

Wenn ein Okapi umzieht, ist das ganze gar nicht so einfach. Zum Transport wird eine ca 3 x 3 m große Kiste gebraucht, und an diese um sich das Tier langsam gewöhnen. Er wird regelrecht auf das Betreten der Kiste trainiert.

Und nachdem das alles geregelt war, trat der 8 jährige Okapibulle Dayo  seine Reise vom französischen Zoo Beauval nach Köln an.

Hier traf er am 19. September 2013 ein

Dayo soll mit  der 18 järhigen Zuchtkuh Tiemen für Nachwuchs sorgen, nachdem der fast 21 jährige Zuchtbulle des Kölner Zoos nichtz mehr fortpflanzungsfähig war, und der  8 Jahre alte Libembe viel kleiner war als Tiemen, was eine Fortpflanzung nahezu unmöglich machte

Bei einer Vermessung alles 65 in europäischen Zoo gehaltenen Okapis stellte sich heraus, das  nicht nur Lebembe das kleinste Männchen war sondern auch gleichzeitig Tiemen das größte Weibchen in einem Zoo war.

 

Okapis sind Paarhufer aus der Familie der Giraffen. In der freien Natur wohnen sie im Regenwaldin Zentralafrika. Sie erriechen eine Länge von 2,5 m, eine Schulterhöhe von 1,5, m und ein Gewicht von 250 kg


Tiere können nach deutschem Recht nicht erben, leben sie aber zB im Zoo...dann können sie doch.

Die Elefanten im Köln Zoo habenvon Walter und Luise Sarholz 75 000 Euro geerbt, und der Kölner Zoo wird davon u.a.zwei Beschäftigungsfutterinstallationen anschaffen.

Gestern übergab der Testamentverwalter eien Scheck an Christopher Landsberg, den kaufmännischen Leiter des Kölner Zoos.


Als Walter Sarholz im Dezember vergangenen Jahres starb erfüllte er den letzten Wunsch seiner Frau, die  zwei Monate vor ihm verstorben war.

Walter Sarholz konnte schon Jahre vor seinem Tod sie Wohnung nicht mehr verlassen, und seine Frau machte viele Besuche im Kölner Zoo alleine.

 

Da der Kölner Zoo eine gemeinsnützige Organisation ist musster in diesem Erdfall keine Erbschaftssteuer entrichtet werden, sonder die Summe kommt zu 100 % den Elefanten zur Verfügung.

Der Kölner Zoo war in den letzten Jahren öfter Begünstigter in Erbangelegenheiten, mal zur freien Verfügung, mal wie im Fall Sarholz an bestimmte Tiere gebunden.

 

Auf Wunsch wird am Tiergehege der name des Erblasser auf einer hochwertigen Plaketet angebracht


Besucherzahlen steigen

Tiger zu sehen

Die Besucherrzahlen im Kölner Zoo waren bis Mitte des Jahres im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig.In den Sommerferien kamen wieder deutlich mehr Besucher.

Viele kamen natürlich auch um die Jungtiere der Phillipinenkrokodile, des Bambuslemus oder der Netzgiraffe zu sehen

Mit etwas Glück kann man jetzt auch über einen Monitor einen Blick auf die kleinen sibirischen Tiger werfen.

Der Kölner Zoo überwacht die Aufzucht per Kamera und Monitor, der nunmehr auch für die Besucher am Raubtierhaus so platziert wurde, dass diese die Mutter und die Jungen (geboren am 10.8.2013) in ihren Rückzugsabteilen sehen können, sofern sie  sich im Kamerabereich aufhalten. Wenn dieser Nachwuchs auch nicht geplant war, so kümmern wir uns selbstverständlich nach unseren hohen Standards um die Kleinen!  

amaara® archivbild
amaara® archivbild

Junge Großkatzen entwickeln sich relativ langsam. In der Regel kann man sie erst mit 10 Wochen sehen. Ab Morgen sind zumindest die jungen Tiger sichtbar

" Ein Besuch im Zoo lohnt sich immer und gerade auch beiunbeständigem Wetter, denn wir verfügen über viele Häuser und sowohl im Regenwald, als auch im Hippodrom und im Aquarium scheint immer die Sonne" so Zoodirektor Theo Pagel

Ungeplante Nachzucht bei Sibirischen Tigern

Das Sibirische Tigerweibchen „Hanya“ hat vor vier Tagen im Kölner Zoo drei Jungtiere zur Welt gebracht. Vater ist Hanyas anderthalbjähriger Sohn „Jegor“. „Diese Schwangerschaft war von uns weder gewünscht noch vorhersehbar. Dennoch werden wir für die drei Jungtiere sorgen und sie gemäß unserer hohen tierhalterischen Standards aufziehen“, erklärt Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos

Geschlechtsreife setzte ungewöhnlich früh ein
Jegor lebt mittlerweile im Münchner Tierpark Hellabrunn. Der Umzug fand im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) statt. Offenbar deckte er seine Mutter noch vor der Übersiedlung nach Süddeutschland. „Bei männlichen Sibirischen Tigern setzt die Geschlechtsreife normalerweise mit 2 bis 3,5 Jahren ein. Jegor war offensichtlich bereits mit weniger als 1,5 Jahren zeugungsfähig. Das ist über die Maßen früh. Aus keinem anderen europäischen Zoo ist uns ein vergleichbarer Fall bekannt“, erklärt Pagel. „Das Sozialleben unserer Sibirischen Tigerfamilie wies keinerlei Auffälligkeiten auf. Daher haben wir den Verband bis zu Jegors Umsiedlung intakt und in einem Gehege gehalten. Mit der aktuellen Entwicklung war aus zoologischer Sicht nicht zu rechnen.“

Verzicht auf Europäisches Erhaltungszuchtprogramm
Noch ist offen, ob alle drei Tiere durchkommen. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich. Auch bei kontrollierter Zucht oder bei Nachwuchs in freier Wildbahn kommt es vor, dass nicht alle Tiger überleben. Nach aktuellem Stand kann ausgeschlossen werden, dass die noch namenlosen Tiger einen genetischen Defekt aufweisen. Trotzdem verzichtet der Kölner Zoo vorsorglich darauf, die Tiere im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) einzusetzen. Sie verbleiben zunächst bei ihrer Mutter und werden im Kölner Zoo nach modernsten zoologischen Standards betreut und aufgezogen. Sobald sie ausgewachsen sind, werden sie vom Kölner Zoo in andere Zoos vermittelt

14-08-2013, Kölner Zoo, Foto amaara®

Nashorn verschwunden

© WWF Presse
© WWF Presse

Wildereikrise in Afrika erreicht Deutschland. Tag des leeren Geheges im Kölner Zoo

Der illegale Handel mit Nashorn und Elfenbein hat in den letzten fünf Jahren besorgniserregende Ausmaße angenommen. In Südafrika stieg die Nashornwilderei seit 2007 um über 6.000 Prozent. Und etwa 30.000 afrikanische Elefanten starben im vergangenen Jahr wegen ihres Elfenbeins, die meisten davon in der Kongowald-Region. Um ein starkes Zeichen gegen die weltweite Wildtier-Mafia zu setzen, organisieren WWF und der Kölner Zoo daher den „Tag des leeren Geheges“. Im Nashorn-Gehege fehlt Bewohner „Taco“. Die Botschaft: Die Nashörner verschwinden durch Wilderei direkt vor unseren Augen – höchste Zeit zu handeln!  

Besondere Aufmerksamkeit sollen in Köln auch die Ranger in den Nationalparks erfahren, die an vorderster Front für den Schutz der Tiere kämpfen. Um sie moralisch aus der Ferne zu unterstützen, können die Zoo-Besucher Dankespostkarten an die Wildhüter schreiben, die im Anschluss an Ranger im Kongobecken und in die Republik Südafrika weitergeleitet werden. Damit sie für ihre gefährliche Arbeit gewappnet sind, unterstützt der WWF in verschiedenen Ländern den Aufbau von Rangertrainings zur Wilderei-Bekämpfung, liefert Ausrüstungen und beteiligt sich am Aufbau von grenzübergreifenden Anti-Wilderei-Einheiten. Zudem finanziert er Trainings, um die Tatortaufnahmen und Beweissicherstellung zu verbessern und Täter einfacher überführen zu können.

Mit dem Aktionstag wollen wir aufrütteln und auf die dramatische Situation für Nashörner und Elefanten hinweisen. Ranger sind die letzten Schutzschilder der Tiere in der Wildnis und riskieren oftmals ihr Leben für deren Rettung. Wir zollen ihnen Respekt und wollen ihnen Mut zusprechen“, sagt Marco Vollmar, Mitglied der Geschäftsführung WWF Deutschland. Die Bedeutung der Zoos für den Arterhalt hebt Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos hervor: „Menschen jagen bestimmte Tierarten manchmal gnadenlos bis es zu spät ist. Der Zoo kann vom Aussterben bedrohten Tierarten ein letztes geschütztes Refugium bieten. Zudem bringen Zoos den Menschen Tiere aus aller Welt näher und unterstützen damit den Erhalt in der Wildnis. Nur was man kennt, das schützt man“.

Im Kölner Zoo weisen 536 Holzkreuze auf das Schicksal der Nashörner in Südafrika hin – ein Kreuz für jedes Tier, das in diesem Jahr dort bereits getötet wurde. Sogar das Militär ist zu ihrem Schutz im Einsatz. Die Zootiere jedoch stehen sicher in ihren Anlagen. Anders geht es

 

ihren Verwandten in der Wildnis. In Zentralafrika sind es neben den Nashörnern  vor allem die Elefanten, die wieder gnadenlos verfolgt werden: So hat sich dort der Bestand der Waldelefanten Schätzungen zufolge zwischen 2002 und 2011 halbiert auf weniger als 100.000 Tiere. Schuld daran ist die unstillbare Nachfrage aus Asien. Die astronomischen Preise, die für Wildtierprodukte zur medizinischen Nutzung oder als Schmuck auf dem dortigen Schwarzmarkt gezahlt werden, machen den illegalen Handel mit bedrohten Arten enorm lukrativ

Neben dem Kölner Zoo beteiligen sich auch der Opel-Zoo in Kronberg bei Frankfurt/Main sowie die Zoos in Leipzig und Münster und lassen ihre Nashorn- oder Elefantengehege am Aktionstag zeitweise leer.

 

Hintergrund:

Allein in den vergangenen zwölf Monaten haben laut Zahlen der International Ranger Federation mindestens 82 Wildhüter weltweit beim Einsatz für die Natur ihr Leben verloren. 60 davon kamen gewaltsam ums Leben. Unfälle wie Feuer oder Tierattacken waren dagegen die Ausnahme. Allein in Afrika starben 42 von ihnen im Einsatz – doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

09-08-2013, Zoo Köln, WWF. Fotos © WWF Presse

Europäische Erstnachzucht

des Phillipinenkrokodils

(Crocodylus mindorensis) im Kölner Zoo gelungen

bereits seint einiger Zeit ist der Kölner Zoo sehr engagiert in der vermehrung von Krokodilen, und  hat dabei auch bereits einige Erfolge verzeichnet.

Das Phillipinenkrokodil stehtganz oben auf  der Liste der schutzbedürftigen Arten, und die *Crocodile Specialist Group* der IUCN hat dringen angeraten  die Nachzucht dieser Tiere in Menschenhan dzu legen.

Die Eltern des Nachwuchses stammen vom ersten Import dieser Art nach Europa. Es wurden damals insgesamt 15 Phillipinenkrokodile nach Europa importiert, mit der Vereinbarung dass die Krokodile philipinsches Eigentum bleiben.

Am 2.5.13 wurden Eier im Nishügel entdeckt, wahrscheinlich waren sie um den 25.4.13 dort abgelegt worden.

Am 13.7.13 ( 79.Tag) vernahm man erstmals Rufe aus beiden Eiern. Am 80 Tag leisteten die Mitarbeiter des Kölner Zoo Schluphilfe. Beide Jungtiere erfreuen sich mit ca 23 cm Gesamtlänge bester Gesundheit.

Es handelt sich nich tnur um nur um den ersten  Nachzuchterfolg der Eltern ( Mutter Mindo 15 Jahre und Vater Pinoy 13 Jahre), sondern  auch um die erste erfolgreiche Vermehrung dieser Art in Europa.


"Jegor" zog nach München

Unser junger Sibirischer Tiger "Jegor“ zog gestern in den Tierpark Hellabrunn nach München um. Dies geschah im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Seine beiden Schwestern, „Mila“ und „Vinja“ leben noch zusammen mit der Mutter in Köln. Aber auch die beiden „jungen Damen“ werden alsbald in einen anderen Zoo übersiedeln. Danach werden wir mit einem neuen Tigerkater (es steht noch nicht fest, woher er kommen wird) wieder in die Tigerzucht einsteigen.

 

 

Der Transport verlief problemlos. „Jegor“ erkundet sein neues Heim mit viel Selbstbewusstsein. Die Umstellung von „Kölsch“ auf „Bayrisch“ wird er sicher meistern.

 

Weniger als 500 der stark gefährdeten Sibirischen Tiger leben heute noch in „freier“ Wildbahn. Zoodirektor T. Pagel sagt: „Vom Amurtiger, wie er auch genannt wird, gibt es mehr Tiere in Menschenhand als in seiner ursprünglichen Heimat. Leider wird den Tieren ob ihres Felles und im Rahmen der so genannten „traditionellen chinesischen Medizin“ unerlaubt nachgestellt. Hier sind insbesondere die Politiker gefordert ein Miteinander von Mensch und Tier zu gewährleisten.“

 

19-07-13, zoo köln, Fotos amaara®


Elefantentransport

 Am 11.7.2013 zogen die Elefantenkuh Aye Shan May und ihr bei uns am 27.7.2009 geborenes männliches Jungtier in den Zoo Pairi Daiza (Belgien) um. Dies geschah im Rahmen des zuständigen Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Aye Shan May, die zusammen mit Shu Thu Zar im September 2005 in den Kölner Zoo kam, hatte zuletzt Probleme mit einigen anderen Elefanten in der Herde. Grund dafür ist sicher, dass Shu Thu Zar sich nach der Geburt ihres weiblichen Jungtieres Bindi mehr um das Jungtier gekümmert hat, als um ihre „Freundin“. Elefantenherden sind dynamische Gruppen mit durchaus wechselnden Rangfolgen. Aye Shan May stand an unterster Stelle. Um der Elefantenkuh und ihrem Jungtier unnötigen Stress zu ersparen, gaben wir sie zum Aufbau einer neuen Gruppe ab.

Die Tiere wurden zuvor wochenlang an die Transportkisten gewöhnt. Der Transport selbst wurde wieder in fachmännischer Art von unserem Inspektor U. Riepe sowie dem für Transporte zuständigen Kurator B. Marcordes durchgeführt. Das Elefantenpark-Team unter Leitung von Zootierarzt Dr. O. Behlert begleitete den Transport wie üblich. Zwei Tierpfleger bleiben in den ersten Tagen der Eingewöhnung in Belgien

17-07-13, Zoo Köln, 

Bildquelle: Archiv Kölner Zoo


Kölner Zoo wurde Europameister!

Am Samstag, den 6. Juli fand das 26. Internationale Zoofußballturnier in Köln statt.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir zum ersten Mal dieses Turnier gewinnen konnten und dann noch hier daheim in Köln“ freute sich Theo Pagel, Zoodirektor.

Vorstandskollege Christopher Landsberg ergänzte: „Toll ist, dass alle unsere Spieler bei uns auch im Zoo arbeiten und wir zwei andere Mannschaften sogar haben parallel mit Spielern verstärken können

Das Halbfinale gegen Hannover konnte für Köln nach einem 1:1 erst im 7-Meter-Schießen mit 8:7 entschieden werden – ein echter Krimi, der an die Nerven ging, zumal Hannover anfänglich mit 1:0 vorne lag und erst gegen Ende der Spielzeit das 1:1 fiel.

Im Endspiel gegen Duisburg musste man noch einmal alles mobilisieren, spielten dort doch auch hervorragende Fußballer. Am Ende gelang dem Kölner Team um Kapitän und Revierleiter Robben Jens Krause ein 2:0 Sieg.

Insgesamt nahmen 18 Zoo-Mannschaften aus 5 Nationen mit insgesamt über 350 Teilnehmern an dem Turnier teil. Die abendliche Siegerehrung und Abschlussveranstaltung fand dann im Kölner Zoo statt.

Teilnehmende Mannschaften: Amsterdam, Basel, Berlin, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, München, Prag, Stuttgart, Wien, Worms und Wuppertal.

08-07-13, Zoo Köln, Fotos amaara®


Ameisen aus dem Kölner Zoo holen in Cannes Goldenen Löwen

BBDO Proximity Düsseldorf und der WWF gewinnen beim

weltweit wichtigsten Werbe-Kreativfestival gleich zweimal

die begehrte Auszeichnung

Der Protestmarsch von 500.000 Blattschneiderameisen hat nun auch die internationale Werbebranche in Cannes begeistert. Die außergewöhnliche Demonstration im Kölner Zoo gegen die Abholzung des Regenwaldes wurde auf dem weltweit wichtigsten Werbefestival mit einem Goldenen Löwen und einem bronzenen Löwen prämiert. Das meldet das Fachmagazin „Werben & Verkaufen“.

 

„Wir sind sehr stolz über diese Auszeichnungen“, sagt Christian Mommertz, Geschäftsführer Kreation der Werbeagentur BBDO Proximity Düsseldorf, von der die Idee stammt. „Die Aktion hat jetzt auch in Cannes für große Aufmerksamkeit gesorgt. Sie zeigt, wie man Menschen auf überraschende Weise auf die Probleme aufmerksam machen kann, die durch die Abholzung der Regenwälder entstehen.“ „Der Kölner Zoo arbeitet weltweit im Naturschutz und ist seit langem Partner des WWF. Wir waren daher sofort gern bereit, in diese Aktion einzusteigen,“ sagt Zoodirektor Theo Pagel.

 

Die Jury aus internationalen Top-Werbern zeigte sich von der BBDO Proximity-Idee beeindruckt: Hunderttausende von Blattschneiderameisen sind Anfang März durch ihr Terrarium im Kölner Zoo marschiert und haben die Besucher mit Aufrufen wie „Help“ oder „Save the Tree“ um Unterstützung gebeten. Der Clou: Die Protestparolen waren aus echten Blättern geformt, die von den Insekten durch das Terrarium getragen wurden.

 

Der WWF hat mit der Ameisen-Demo zugleich um Spenden für den Erhalt des Regenwaldes geworben. Die Naturschutzorganisation finanziert so wichtige Projekte wie etwa den Schutz des Amazonas-Regenwaldes, die Heimat der Blattschneiderameise.

 

Und hier können Sie den mit einem Goldenen Löwen und einem bronzenen Löwen ausgezeichneten Protestmarsch der Ameisen sehen:

 

18-06-13, 

BBDO Germany, Zoo Köln


„Zoo Report“

Verband Deutscher Zoodirektoren weist Vorwürfe zurück

. Der Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. (VDZ) weist die von verschiedenen Organisationen im Rahmen des sogenannten „EU Zoo Reports“ erhobenen Vorwürfe zurück. Die Studie unterstellt deutschen Zoos unter anderem mangelnde Fürsorge und die Durchführung nicht-artgerechter Tiershows. Untersucht wurden bundesweit 25 wildtierhaltende Einrichtungen, darunter auch zehn Zoologische Gärten, die dem VDZ angehören. „Der Report arbeitet mit pauschalen Vermutungen und Behauptungen und versucht, die Zoologischen Gärten insgesamt in Misskredit zu bringen. Für die organisierte Tiergärtnerei in Deutschland, also alle im VDZ, der Deutschen Tierpark-Gesellschaft oder im Deutschen Wildgehegeverband zusammengeschlossenen Einrichtungen, sehe ich diese Missstände nicht“, so Theo Pagel, Präsident des VDZ.

 

Mangelnde Wissenschaftlichkeit, zweifelhafte Methodik

Objektivität und Wissenschaftlichkeit der Untersuchung sind zweifelhaft. So werden die Namen der für die Studie verantwortlichen Autoren unter Verschluss gehalten. Wissenschaftlich unlauter ist auch die Auswahl der analysierten Zoos, die angeblich „dem Zufallsprinzip“ folgt. Dem widerspricht, dass einerseits VDZ-Mitgliederzoos überproportional stark vertreten sind. So wurden zehn der insgesamt 50 VDZ-Zoos ausgewählt – und nur 15 der rund 550 übrigen Tiergärten. Auffällig ist andererseits die nicht-repräsentative geographische Verteilung der untersuchten Zoos mit unverhältnismäßig starkem Schwerpunkt auf Norddeutschland, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zudem ist der Report veraltet – der Untersuchungszeitraum liegt bereits drei Jahre zurück.

 

Fehlende zoologische Urteilskraft

Auch unter zoologischen Gesichtspunkten sind viele der aufgeführten Kritikpunkte nicht haltbar. Die Gefahr möglicher Krankheitsübertragungen durch den Kontakt von Wildtieren mit Zoobesuchern wird äußerst übertrieben dargestellt. Weder dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung noch dem Helmholtz-Institut sind Fälle dieser Art aus den vergangenen Jahrzehnten bekannt. Zoos sind darüber hinaus für viele Menschen in Deutschland die einzige Möglichkeit, Wildtiere hautnah erleben und buchstäblich begreifen zu können. Ein Anspruch, mit dem Zoologische Gärten nicht zuletzt ihrem Bildungsauftrag gerecht werden – und Menschen für den Wert von Tier- und Naturschutz sensibilisieren. Die Kritik an der Integration von Tieren in Shows- und Fütterungsvorstellungen greift für alle im VDZ organisierten Zoos ebenfalls zu kurz. VDZ-Mitgliedzoos setzen Tiere nur entsprechend ihres natürlichen Verhaltens- und Bewegungsmusters ein. Theo Pagel: „Beispielsweise sind Veranstaltungen mit Kalifornischen Seelöwen, die Bälle jonglieren, alles andere als Zirkus. Solche Vorführungen dienen der Beschäftigung und der Edukation gleichermaßen. Die Tiere werden auf diese Weise aktiviert, ihre Barthaare, die sie im Freiland mit denselben Bewegungen zum Beutefinden nutzen, einzusetzen – ein spielerischer Vergleich

Steht für höchste Qualitätsstandards

Der VDZ vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum und setzt sich für richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein. „Dort, wo Missstände auftreten, prangern wir diese auch an und setzen uns konsequent für Verbesserungen ein“, erklärt Pagel. Allerdings liegt die Umsetzung der EU-weit gültigen Zoorichtlinien nicht in Händen des VDZ. Zudem werden Zoos regelmäßig durch die Behörden geprüft. Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus lassen sich im VDZ zusammengeschlossene Zoos zunehmend und nach einem aufwendigen Prozess durch die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), den Europäischen Zoo-Verband, prüfen und somit letztlich zertifizieren. Das durch den VDZ maßgeblich mit vorangetriebene Verfahren trägt dazu bei, die Tierhaltung in Deutschland stets auf neuestem zoologischen Stand zu halten. Verfahren wie diese sind allerdings nur über feste Verbandsstrukturen und -vorgaben umsetzbar. „Von den 600 in Deutschland existierenden Tierparks sind nur rund 200 gemeinschaftlich organisiert. Es ist wünschenswert, diese Zahl zu erhöhen und einheitlich hohe Standards, wie sie in den großen und durch den VDZ vertretenen Zoos gelten, zu etablieren“, erläutert Theo Pagel. 

 

6-6-13, Zoo Köln

 


Theo Pagel neuer Präsident des Verbands Deutscher Zoodirektoren

Die Mitglieder des Verbands Deutscher Zoodirektoren e.V. (VDZ) haben Theo Pagel zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Die einstimmige Entscheidung wurde im Rahmen der Verbandsjahrestagung, die vom 29. Mai bis 1. Juni 2013 in München stattfand, getroffen. Pagel löst den bisherigen Amtsinhaber Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoos in Kronberg/Taunus, ab. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird unter anderem der Aufbau der neuen Geschäftsstelle in Berlin sein. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Von Zuchterhaltung über Tierschutz bis hin zur Umweltpädagogik: Zoologische Gärten haben vielfältige Aufgaben und sind viel mehr als Freizeit- und Erholungseinrichtungen. Das wollen wir in Zukunft verstärkt herausstreichen“, sagt Pagel.

 

Anerkannt und international bestens vernetzt

Mit dem 52-Jährigen steht erstmals seit Dr. Wilhelm Windecker, der Mitte der 60er Jahre als Präsident amtierte, wieder ein Kölner Zoodirektor an der Spitze des Verbands. Die Wahl ist eine Bestätigung für das hohe Ansehen, das Theo Pagel deutschlandweit und international genießt. So engagiert er sich unter anderem im Tierschutzbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen, als Mitglied des Komitees für Erhaltungszuchtprogramme des Europäischen Zooverbands (EAZA) oder innerhalb der International Union for Conservation of Nature (IUCN).

 

Stark machen – für richtig verstandenen Tierschutz

Der 1887 gegründete VDZ vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum. Er ist die älteste Zoo-Organisation weltweit. Der VDZ setzt sich für richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein. In diesem Sinne unterstützt er seine Mitglieder bei konkreten Natur- und Artenschutzaktivitäten. So wurde zum Beispiel ein gemeinsames Programm der Zoos, Tierparks und Wildparks sowie der in der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) organisierten Privathalter für den Amphibienschutz initiiert.

 

Bilden und begeistern, um Natur und Tiere zu erhalten

Die Mitglieder des VDZ fühlen sich gemeinsamen Aufgaben und Zielsetzungen verpflichtet, die sich die organisierten Zoologischen Gärten bereits Anfang der 90er Jahre selbst in der „Welt-Zoo-und-Aquarien-Naturschutzstrategie“ auferlegt haben. Diesem Leitbild entsprechend sind Zoos Bildungseinrichtungen, die den Besuchern Kenntnisse von der Vielfalt der Tierwelt und Einsichten in biologische und ökologische Zusammenhänge vermitteln. „Wir wollen unsere Besucher bilden und für Natur und Tiere begeistern, damit sich jeder Einzelne auch für deren Erhalt einsetzt“, erklärt der neue Verbandspräsident. Für viele Menschen stellen Zoos heute die einzige Gelegenheit 

zur persönlichen Begegnung mit Tieren dar. „Hunderttausende von Schülern erleben Natur hautnah in unseren Einrichtungen, die als außerschulische Lernorte eine herausragende Rolle spielen“, ergänzt Pagel.

 

Auf dem richtigen Weg

Zoos betreiben seit vielen Jahren Natur- und Artenschutz. Durch koordinierte Nachzucht im Rahmen nationaler und internationaler Programme erhalten sie von der Ausrottung bedrohte Wild- und Haustierarten. Sie kooperieren dabei oftmals eng mit Naturschutzorganisationen und Behörden vor Ort. Sind entsprechende Lebensräume vorhanden, werden Nachzuchttiere für Auswilderungsprojekte zur Verfügung gestellt. Theo Pagel: „Es war für mich fantastisch, vor drei Wochen am Grand Canyon in den Vereinigten Staaten einen erfolgreich ausgewilderten Kalifornischen Kondor beobachten zu können. Der Bestand war auf unter 30 Tiere geschrumpft, bevor man sie einfing und durch gezielte Zucht erhalten konnte. Das beweist: Zoos sind auf dem richtigen Weg.“ Zoologische Gärten forschen außerdem im Bereich Tiergartenbiologie und Tiermedizin und gewinnen hier wichtige Erkenntnisse. Ihr Fachwissen stellen sie unterschiedlichsten Gremien zur Verfügung. Darüber hinaus sind Zoos selbstverständlich weiterhin attraktive Orte, um Unterhaltung, Spaß, Erholung und Bildung perfekt miteinander verbinden zu können.

 

Der neu gewählte Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, vier aus Deutschland und je eines aus Österreich und der Schweiz. Zum neuen Vorstand zählen:

 

Präsident: Theo Pagel – Kölner Zoo
Vize-Präsident: Dr. Olivier Pagan – Zoo Basel (Schweiz)
Schatzmeister: Dr. Thomas Kauffels – Opel-Zoo Kronberg
Sekretär: Dr. Dag Encke – Tiergarten Nürnberg
Beisitzer: Dr. Gisela von Hegel – Zoo Karlsruhe
Beisitzer: Dr. Michael Martys – Zoo Innsbruck (Österreich)

 

 

4-06-2013..Zoo Köln, foto ©amaara®