Eine Traditionsgesellschaft kehrt in den Karneval zurück

Am Samstag Abend veranstalteten die kölschen Ulanen ihr erste Karnevalssitzung mit 300 Jecken und einem 5 stündigen Programm . Vor genau 58 Jahren fand die letzte Veranstaltung der Vorgängergesellschaft dem Stammtisch Hätzblatt statt. Die Ulanen stammen eigentlich aus Düsseldorf.  Um kurz nach 18 Uhr eröffnete der Präsident der Gesellschaft  Rolf Schüssler

 

Als ersten Act auf der Bühne begrüßten die Ulanen die Kölsch Fraktion. Mit ihren Liedern: „Nä, wat is dat schön“  und „Blootwoosch,  kölsch un e lecker mädche“, heißten sie dem Saal ein. Das Publikum war so begeistert das sie nach einer Zugabe riefen und diese auch bekamen.


Als nächste Gruppe putze die Tanzgruppe Kölsche Domputzer  die Bühne. Mit zwei Tänzen beeindruckten sie das Publikum mit Witz und Charme und haben schnell die Herzen der Jecken im Saal erobert. Im Kreis der kölschen Dompützer ehrte Präsident Rolf Schüssler drei Personen die noch aus dem Stammtisch „Hätzblatt“ stammten. Herr Wolfgang Kleinen der leider erkrankt war, Prof. Dr. Dr. h.c. Uwe-Hendrik Peters und Margarete Schüssler wurden an diesem Abend für die Verdienste für den Verein zu Ehrenmitglieder ernannt


Stimmung in den Saal brachte Bruce Kapusta. Mit seiner Show verzauberte er die jungen und alten Jecken, die sogar aufstanden und mit tanzten.  Unter den Jecken im Saal waren Peter Schmitz-Hellwig und Wilfried Schmitt Schriftführer der Medienklaafer zu finden.  

Es war an der Zeit für dä Tuppes vum Land. Mit seiner Reimrede riss der das Publikum von den Stühlen und bewies das die Reimreden in den Karneval gehören. Nach seinem Auftritt bedanke sich das Publikum mit Standing Ovationen. Und er gab eine Zugabe 

Mit einer kleinen Verspätung betrat Ech Lecker die Bühne. An diesem Abend standen sie in einer Formation mit 5 Mädels auf der Bühne.  Sie versuchten das Publikum mit ihren Songs  einzuheizen.

Für das Mariechen der Ulanen war es ein ganz besonderer Tag. Denn die zweite Tanzgruppe die sie trainiert betrat die Bühne. Die Tanzgruppe K.G. Knollebuure widmeten ihren zweiten Tanz ihre Trainerin Arzu.


Um 21.15 Uhr war es an der Zeit für die Krageknöpp. In dieser Session sind sie mit dem Lied „Wer will schon in die Berge“ auf den Kölner Bühnen zu finden. Wenn ein Engel und ein Teufel zusammen auf der Bühne sind, dann ist es Zeit für Gotti un Lutzi. Das Teuflich- himmliche Paar schwaad op kölsch und nehmen keine Blatt vor dem Mund. Und mit dem Lied ich will keine Schokolande singt sich Lutzi in die Herzen des Publikums. 

Peter Kerscher und seine  Kuh Dolly zeigten wieder wie beliebt Bachreder sind. Denn schon Dolly dreht das Publikum mit ihrer Art um den Finger. Manchmal hat Peter Kerscher  Schwierigkeiten gegen Dolly anzukommen , denn die junge Dame nimmt kein Blatt vor dem Mund, ist frech und sehr charmant. Und zu ihren Hobby zählt es, mit dem Publikum zu flirten.

Den Abschluß dieser ersten Sitzung absolvierten  „D`r Frank“ und die Band de Vajabunde